Die geriatrische Rehaklinik

Im Mittelpunkt steht der Mensch

Medizinische und rehabilitative Schwerpunkte

Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die medizinische und rehabilitativen Schwerpunkte der geriatrischen Klinik.

Typische zur Aufnahme führende Grunderkrankungen

Häufig liegen Erkrankungen des Bewegungsapparats vor: Knochenbrüche (z.B. Schenkelhals, Becken, Oberarm oder Wirbelkörper), Gelenkersatz bei schwerer Arthrose von Hüfte, Knie oder Schulter, operative Eingriffe an der Wirbelsäule bei Verengungen des Spinalkanals oder nach Bandscheibenvorfällen. Die Unfallchirurgie unseres Akutkrankenhauses kann bei Bedarf konsiliarisch jederzeit hinzugezogen werden.

 

Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfälle, Gehirnblutungen, Parkinson, Zustand nach operativen Eingriffen am Gehirn führen ebenfalls häufig zur Aufnahme.
Ebenso kommen Patienten nach verschiedensten operativen Eingriffen, z.B. nach Darmoperationen, aber auch nach gynäkologischen, urologischen oder Eingriffen der Herz-Thoraxchirurgie zu uns. Nach Anlage eines künstlichen Darmausgangs erfolgt eine Mitbetreuung durch Stomaberater.

Akute internistische Erkrankungen, wie Lungenentzündungen, Herzmuskel- oder Herzklappenentzündung, Durchblutungsstörungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung und andere können bei verzögerter Rekonvaleszenz ebenfalls eine geriatrische Rehamaßnahme erforderlich machen.

 

Aber auch andere Krankheitsbilder können je nach Gesamtbefinden des Patienten zu einer geriatrischen Rehamaßnahme führen.
Akute internistische Erkrankungen, wie Lungenentzündungen, Herzmuskel- oder Herzklappenentzündung, Durchblutungsstörungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung und andere können bei verzögerter Rekonvaleszenz ebenfalls eine geriatrische Rehamaßnahme erforderlich machen.
Aber auch andere Krankheitsbilder können je nach Gesamtbefinden des Patienten zu einer geriatrischen Rehamaßnahme führen.

 

Häufige Begleiterkrankungen

Typische Beeinträchtigungen des älteren Patienten sind oft eine schon vor der zur Aufnahme führenden Erkrankung eingeschränkten Mobilität durch Erkrankungen des Bewegungsapparats, Störungen des Gleichgewichts und Muskelschwäche. Ebenso liegen nicht selten Einschränkungen der Sinnesorgane wie Sehbehinderung und Schwerhörigkeit vor. Oft gibt es auch schon vorher chronische Schmerzen, die sich meist durch die akute Erkrankung noch verschlechtern.

 

Im hohen Alter weisen sehr viele Patienten internistische Begleiterkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Herzmuskelschwäche, Atemwegserkrankungen, Osteoporose, eine eingeschränkte Nierenfunktion oder eine Erkrankung der Verdauungsorgane auf. In unserem Ärzteteam sind sowohl Fachärzte für Innere Medizin wie auch für Allgemeinmedizin. Eine erforderliche Dialysetherapie wird in Kooperation mit den vorbehandelnden Dialysepraxen während des Aufenthaltes fortgeführt.

 

Häufig liegen auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, kognitive Einschränkungen oder dementielle Einschränkungen vor. Auch mit einer Demenzerkrankung kann eine Teilnahme an einer Rehamaßnahmen meist erfolgen. Lediglich Patienten, die akut weglaufgefährdet sind, können wir in unserer offenen Einrichtung nicht betreuen.

 

Schon vorher bestehende neurologische Grunderkrankungen wie Parkinson oder Lähmungen nach älteren Schlaganfällen führen ebenso oft dazu, dass statt z.B. einer rein orthopädischen Rehamaßnahme eine geriatrische Betreuung mit erweitertem Therapiekonzept sinnvoll ist.

 

Unser Behandlungskonzept

Vor Aufnahme ist ein Aufnahmeantrag erforderlich. Dieser kann sowohl vom vorbehandelnden Krankenhaus als auch vom Hausarzt gestellt werden. Die Aufnahme erfolgt nach einer Genehmigung durch die zuständige Krankenkasse nach Terminierung durch unser Sekretariat.

 

Die Rehabilitation basiert auf einem ganzheitlichen Konzept.

 

Am Anfang erfolgt eine ausführliche Erhebung der Krankheitsgeschichte sowie strukturierte Aufnahmeuntersuchung durch die Ärzte und die Therapeuten. Ein orientierender Gedächtnistest wird ebenfalls bei jedem Patienten durchgeführt. Ebenso gehören ein Aufnahmelabor und ein EKG zu unseren Basisuntersuchungen.

 

Danach werden im Assessment (einer strukturierten Besprechung des gesamten geriatrischen Teams) die angestrebten Therapieziele besprochen und ein individueller Therapieplan erstellt. Dieser Therapieplan beinhaltet sowohl Einzel- wie auch Gruppentherapien. Je nach Krankheitsbild werden Therapieeinheiten der Physiotherapie, der Ergotherapie, der Logopädie und der Psychologie in unsere Therapie eingeplant. Auch unsere Pflege ist ein Teil dieses Therapiekonzeptes. Durch „aktivierende Pflege“ soll der Patient angeleitet werden, möglichst bald wieder Selbstständigkeit, zumindest in Teilbereichen, zu erreichen.

 

Bei kognitiven Problemen ist durch unsere Neuropsychologin eine weitergehende Diagnostik zur Abgrenzung Demenz/ Delir oder Begleiterscheinung einer Depression möglich. Wenn erforderlich, wird eine neuropsychologische Mitbehandlung initiiert. Ebenso sind psychotherapeutische Gespräche zur Unterstützung der Krankheitsverarbeitung möglich.

 

In wöchentlichen Besprechungen werden Fortschritte und Probleme des Patienten besprochen und der Therapieplan an eventuelle Veränderungen angepasst. Ärztliche Visiten finden außerhalb des Wochenendes täglich statt. Ein besonderes Augenmerk liegt hier neben der eventuell notwendigen Anpassung der Vormedikation auf der Schmerztherapie, einer Anpassung der Therapie an die Nierenfunktion sowie der Problematik der Wechselwirkungen der Medikamente.

 

Sollte eine weiterführende Diagnostik im Rahmen des Reha-Aufenthaltes notwendig werden, so steht den Patienten zusätzlich zu den bei uns verfügbaren Möglichkeiten die komplette Infrastruktur des Krankenhauses in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

 

Unser Sozialdienst nimmt während der Rehamaßnahme außer zu dem Patienten auch Kontakt zu den Angehörigen auf, um frühzeitig die bestmöglichste Versorgung nach Entlassung koordinieren zu können. Er berät über ambulante Hilfen, Beantragung von Pflegegrad oder Schwerbehinderung, koordiniert die Hilfsmittelversorgung und stellt, wenn erforderlich, Kontakt zum zuständigen Pflegestützpunkt her.

 

Falls erforderlich, kann bei der Krankenkasse eine Verlängerung der Rehamaßnahme beantragt werden. Die Entscheidung, ob und wenn ja wie lange die Rehamaßnahme verlängert wird, liegt jedoch bei der zuständigen Krankenkasse und nicht in unserer Hand.

 

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